Ihr Weg in ein schmerzfreies Leben
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Alles über Migräne-Chirurgie
Migräne-FAQ
Umfassende Antworten auf Ihre Fragen zu Ursachen, Symptomen ve den modernen chirurgischen Möglichkeiten, um Ihnen maximale Klarheit auf Ihrem Weg zur Schmerzfreiheit zu bieten.
Migräne-Chirurgie: Häufig gestellte Fragen
Die Entscheidung für eine chirurgische Behandlung der Migräne ist ein entscheidender Schritt in ein neues, schmerzfreies Leben. Um Ihnen maximale Sicherheit und Klarheit zu geben, haben wir hier die wichtigsten Fragen und Fakten rund um unsere modernen Verfahren, den operativen Ablauf und die langfristigen Erfolgsaussichten für Sie zusammengestellt. Unser Ziel ist es, Ihre Zweifel zu beseitigen und Ihnen den Weg zu einer dauerhaften Linderung Ihrer Beschwerden aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine Nervendekompression, bei der periphere Nerven im Kopf- und Halsbereich, die in Muskeln, Faszien, Gefäßen oder Knochen eingeklemmt sind, entlastet werden. Dadurch wird verhindert, dass fehlerhafte Schmerzsignale von der Hautoberfläche an das Gehirn weitergeleitet werden.
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. Ein eintägiger Krankenhausaufenthalt ist dabei meist völlig ausreichend.
Teilweise ja. Neben der klassischen Migräne erzielen wir durch die Nervendekompression auch bei Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen, posttraumatischen Kopfschmerzen und der Occipitalis-Neuralgie eine deutliche Schmerzlinderung. Da die Hauptfunktion jedoch die Bekämpfung der Migräne ist, wird der Eingriff fachsprachlich als Migränechirurgie bezeichnet.
Es gibt 4 Hauptzonen und mehrere Nebenbereiche. Die Hauptzonen umfassen die Stirn, die Schläfen, den Nacken und den Bereich hinter den Augen.
Ja, bei vielen Patienten verschwindet die Aura nach dem Eingriff dauerhaft.
Ja. Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen sowie Licht-, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit gehen deutlich zurück.
Pro behandelter Zone dauert der Eingriff etwa 20 bis 40 Minuten.
Nein. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es allgemeine Risiken, aber spezifische Nebenwirkungen sind selten. Dazu können vorübergehender Juckreiz, Empfindlichkeit, Taubheitsgefühle oder eine leichte Ausdünnung der Haare gehören.
Der Heilungsprozess der Patienten wird über einen Zeitraum von einem Jahr nachverfolgt.
Im Allgemeinen kehrt sie nicht zurück. Wissenschaftliche Publikationen berichten jedoch, dass in etwa 17 % der Fälle nachträglich kleinere Schmerzherde identifiziert werden, die vor der Operation nicht feststellbar waren. Diese können meist durch einfache zusätzliche Eingriffe behoben werden.
In der Fachliteratur wird die Anwendung bei Patienten im Alter zwischen 12 und 70 Jahren beschrieben.
Nein. Zuerst sollte eine langfristige Behandlung durch Neurologen erfolgen. Wenn nach dem Ausschöpfen aller medikamentösen Optionen und Nachverfolgungen keine Lösung gefunden wird, ist die Migräne-Operation eine effektive letzte Option.
Ja, sie wird mittlerweile in fast allen entwickelten Ländern von qualifizierten Plastischen Chirurgen praktiziert.
Sie wurde zufällig von dem amerikanischen plastischen Chirurgen Dr. Bahman Guyuron entdeckt. Er bemerkte bei Patienten, bei denen er ein Stirn- oder Augenbrauenlifting durchführte, dass deren Migräne verschwand. Daraufhin folgten anatomische Studien, die Entwicklung spezieller Techniken und zahlreiche Fachbücher.


